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27.05.09

 

Das Problem des Anfangs

Kategorie: 02_Seminarinhalte und Reflexionen
Geschrieben von marcusklug am 27.05.09 00:44

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Dieses Dokument kann als Einstieg in ein Gedankengebäude betrachtet werden, dessen Rohentwurf zunächst aus zehn Kapiteln bestand. Die zehn Kapitel im Überblick

Das hat sich mittlerweile geändert. Das "architektonische" Fundament steht. Damals befanden wir uns hingegen noch in einem Entwicklungsstadium, in dem sich die einzelnen thematischen Schwerpunkte überlagerten. Die Kapitel eines möglichen größeren Buches mit zahlreichen Illustrationen dazu, erschienen zunächst als eine unscharfe schemenhaft wahrgenommene Gestalt, die zugleich das "Problem des Anfangs" mit sich führte. Bazon Brock über das Problem des Anfangs

Ein vorstellbarer Anfang war für uns mit einer so vielleicht noch nie auf diese Weise empfundenen Überforderungssituation verbunden. Die Stichworte dazu liefert u.a. die Soziologie: Begriffe wie das "Zeitalter der Diskontinuität" (Peter F. Drucker) oder die "Neue Unübersichtlichkeit" (Jürgen Habermas) schlagen alle in eine ähnliche Kerbe. Sie stehen für den Verlust an Stabilität, für die tendenziöse Auflösung von "verlässlichen" Strukturen, oder, um es anders zu formulieren: für erhöhte, kaum noch zu bewältigende Komplexität.

Was aus der Soziologie und artverwandten Bereichen an einzelnen Beobachtungen zu diesem Problemfeld entnommen werden kann, lässt sich auch als gestalterisches Problem beschreiben.

Hierzu existiert ein Lexikon-Artikel von Prof. Dr. Stefan Asmus, in dem dieses Konfliktpotential bereits angedeutet wird. Die "Orientierungslosigkeit" muss allerdings auf der Grundlage dieses Artikels als veränderte Logik begriffen werden. In einer derartig anders empfundenen Welt, in der Orientierung nicht mehr als feststehende Größe wahrgenommen werden sollte, ändert sich auch der Blick auf die Gestaltung. Qualität ist dann, und genau um dieses Phänomen geht es auch in diesem Artikel, "dementsprechend vielschichtig zu verstehen." Und weiter:

"Gemessen an einer Anforderung entscheidet das differenziert und untereinander abgestimmte Vorgehen über die Qualität einer Bearbeitung. An dieser Stelle kommt methodisch gerade für den Bereich der gestalterischen Konzeption eine weitere Dimension hinzu, nämlich das Verhältnis von Aktualität und Possibilität, von verworfener und verwendeter Möglichkeit. Der Gestalter lebt im Möglichkeitenraum, durch den er sich lateral und assoziativ bewegt" (Siehe zur Erläuterung des Begriffs der "Qualität": Wörterbuch Design [Hg. von Timothy Marshall und Michael Erlhoff]. Basel / New York 2008).


 

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