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Blitzschnell (Handelsblatt Essayfotos) - Archiv März 2009

 

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30.03.09

LindaKuehhirt_Hb14_G20

Kategorie: KW14/2009 "G20"
Geschrieben von LindaKuehhirt um 07:44

Die G8 ist nicht mehr Alleinherrscher
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neue Besetzung?
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Globalisierung - verflochtene Bedrohungen?
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29.03.09

TeresaSiebein_kw_14_g20

Kategorie: KW14/2009 "G20"
Geschrieben von teresa_siebein um 22:13

Länder rücken näher zusammen

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Zusammenhalt

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Grenzen verschwimmen

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NikolasJanitzki_kw14_g20

Kategorie: KW14/2009 "G20"
Geschrieben von NikolasJanitzki um 18:58

2009 können neue Helden geboren werden...

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27.03.09

G 20 KW 14

Kategorie: KW14/2009 "G20"
Geschrieben von ThomasHanke um 09:59

Global Governance zur Stabilisierung der Globalisierung
Der G 20 - Gipfel muss politische Durchbrüche anstoßen um globale Systemrisiken zu bekämpfen

Der folgende Text wurde von Wissenschaftlern aus Europa, den USA und aus aufsteigenden Ökonomien verfasst. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn führte das Autorenteam zusammen, um Reformkorridore zur Neuordnung der Weltwirtschaft auszuleuchten, die von den etablierten G 8-Ländern und den wichtiger werdenden Entwicklungsländern, die an dem G 20 Treffen am 02.04.2009 in London teilnehmen, gemeinsam getragen werden könnten.


Die Welt ist mit komplexen, untereinander verflochtenen, groß-skaligen Bedrohungen konfrontiert. Der Kollaps der globalen Finanzsysteme, die weltweit synchronisierten Rezessionen, die zunehmende soziale Polarisierung in und zwischen Gesellschaften sowie die Risiken der globalen Erwärmung und die damit verbundenen Energie- und Nahrungsmittelkrisen binden alle Nationen in eine weltweite Risikogemeinschaft ein. Die Globalisierung steht an einem kritischen Punkt. Sie kann scheitern und in einer fragmentierten, durch Protektionismus gekennzeichneten Weltwirtschaft münden. Um die Globalisierung zu gestalten, die globalen Systemrisiken zu beherrschen sowie internationale Stabilität und Wohlstandsentwicklung zu stärken, sind neue kooperative Rahmenbedingungen notwendig. 2009 muss das Jahr mutiger Entscheidungen sein. Die Stabilisierung und Neuordnung der Finanzmärkte und weltweit koordinierte Programme zur Bekämpfung der Rezession sind notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen, um die Welt in ein sicheres Gleichgewicht zu bringen. Dringend wird es im Verlauf von 2009 auch sein, die Doha-Runde zu einem Erfolg zu bringen, um die reale Bedrohung der Weltwirtschaft durch eine Welle des Protektionismus zu verhindern. Hinzu kommen müssen Anstrengungen, um die vielen Millionen Menschen in Entwicklungsländern zu unterstützen, die derzeit Opfer einer globalen Krise werden, die sie nicht mitverschuldet haben. Zudem sind Durchbrüche auf der Klimakonferenz Ende des Jahres in Kopenhagen von herausragender Bedeutung, um zu verhindern, dass dem Kollaps der Finanzmärkte in den kommenden Jahrzehnten ein irreversibler Wandel des Erdsystems folgt, mit unabsehbaren Folgen für menschliche und ökonomische Entwicklung sowie die internationale Stabilität und Sicherheit. Das Weltklima ist für die menschliche Existenz systemrelevant. Faire und kooperative Global Governance-Reformen sind notwendig, damit die Globalisierung eine Zukunft hat.

Die tektonischen Machverschiebungen in der Weltwirtschaft und -politik heben die etablierte Weltordnung aus den Angeln. Die G 8 kann nicht länger für sich beanspruchen, ein legitimes und effektives globales Machtzentrum zur Bearbeitung von Weltproblemen zu sein. Die aufsteigenden Mächte aus den Entwicklungsregionen müssen nun an den zentralen internationalen Prozessen der Politikkoordination gleichberechtigt beteiligt werden und zugleich globale Mitverantwortung übernehmen. Die G 8-Welt geht zu Ende und wird durch eine G 20-Welt ersetzt. Die G 20 sollte sich zukünftig nicht nur mit der Finanzarchitektur, sondern mit allen zentralen Weltproblemen beschäftigen. Die G 8 wäre gut beraten diesen Zeitenwechsel so schnell wie möglich anerkennen.

Das aktuelle Krisenmanagement zur Stabilisierung der Weltwirtschaft muss daher mit systemischen Reformen der „Global Economic Governance“ verbunden werden. Reforminitiativen in vier Arenen sind zentral, um eine zukunftsfähige Ordnung für die globalisierte Wirtschaft des 21. Jahrhunderts zu entwickeln: die G 20, die Vereinten Nationen, die Bretton Woods Organisationen sowie die WTO bedürfen einer Neuausrichtung.

Die zukünftige Global Governance sollte auf nachhaltige Entwicklung und weltweite Wohlstandentwicklung ausgerichtet sein, und sich an folgenden Prinzipien orientieren:
• Demokratie, Rechtsstaat und Stärkung des Völkerrechts als Ausgangspunkten legitimer Politik;
• Menschenrechten als normativem Fixpunkt;
• Verwirklichungschancen für Individuen als Ziel wirtschaftlicher Entwicklung;
• Begrenzung sozialer Ungleichheit als Korrektur zu den Eigendynamiken von Märkten;
• Schutz der Umwelt und des Erdsystem als der unersetzlichen Grundlage menschlicher Existenz durch den Aufbau einer kohlenstoffarmen und ressourceneffizienten Weltwirtschaft;
• Regierungshandeln auf lokaler, nationaler und internationaler Ebenen, orientiert an Effektivität, Transparenz und Rechenschaftspflichtigkeit.

Die zukünftige G 20-Gipfelarchitektur
Die Etablierung einer neuen globalen Ordnung und die wirksame Bereitstellung globaler öffentlicher Güter hängt von der Führungs- und Verantwortungsbereitschaft der handlungsmächtigsten Staaten ab. Die Welt ist zugleich auf eine Global Governance-Struktur angewiesen, die deren regionale, kulturelle, politische und ökonomische Diversität widerspiegelt. Die G 20 ist derzeit eine angemessene Plattform, auf der Entscheidungsträger der mächtigsten Staaten globale Herausforderungen gemeinsam bearbeiten können. Sie sollte nicht beanspruchen für Jahrzehnte zu existieren, denn die Welt befindet sich in raschem Wandel. Die G 20 wäre gut beraten, Möglichkeiten für regionale Mitgliedschaften zu ermöglichen, analog zur bereist existierenden Beteiligung der EU. Alternativ dazu, wäre es denkbar, ähnlich wie in den Aufsichtsgremien der Bretton Woods-Organisationen, dass Staaten Ländergruppen repräsentieren, die sich freiwillig zusammenfinden. Zudem sollten der UN-Generalsekretär, der Vorsitzende des ECOSOC und die Chefs wichtiger Internationaler Organisationen als permanente Beobachter in den G 20-Prozess einbezogen werden.

Legitimität, Effektivität und Repräsentativität müssen klug ausbalanciert werden, um die Handlungsfähigkeit der G 20 zu gewährleisten. Eine möglichst inklusive, immer breiter werdende Mitgliedschaft würde die Wirksamkeit unterminieren; je exklusiver der Club sich organisiert, desto größer die Gefahr von Legitimationsdefiziten. Die Arbeitsfähigkeit der G 20 sollte durch folgende Elemente gestärkt werden: a) die europäischen Staaten sollten möglichst mit einer Stimme sprechen und die Zahl der beteiligten Akteure reduzieren; b) analog dazu, sollten auch andere Weltregionen versuchen, dass die jeweiligen Staaten nicht nur für sich selbst sprechen, sondern zugleich ihre (Sub-)Region repräsentieren; c) ein Modell variabler Geometrie wäre hilfreich, um G 20-Staaten je nach ihrer Bedeutung zur Lösung bestimmter Probleme oder ihrem besonderen Engagement selektiv an politischen Prozessen zu beteiligen („groups of responsibility“ z. B. für Finanzmarktstabilisierung, Energie-, Nahrungsmittel Klimafragen).

Die wesentlichen Aufgaben der G 20 wären:
• Krisenmanagement zur Stabilisierung der Weltwirtschaft und Definition gemeinsamer globaler Verantwortung;
• Unterstützung der UN und anderer multilateraler Organisationen in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen;
• Vertrauensbildung, Aufbau von gemeinsamen Wissensbeständen, Suche nach effektiven multilateralen Lösungen für zentrale Weltprobleme und Einübung kooperativen Verhaltens zwischen den beteiligten Staaten;
• Koordinierung von Politiken der Mitgliedsstaaten, die von Bedeutung für zentrale Global Governance-Prozessen sind;
• Vorbereitung von internationalen Vereinbarung, auch wenn für diese später eine breitere Unterstützung gesucht werden muss.

Wie auch immer die neue Gipfelarchitektur letztlich aussehen wird, sie sollte kontinuierlichen Dialog und stabile Politikkoordinierung ermöglichen. Zu diesem Zweck wäre ein effektives G 20 Sekretariat zur logistischen und technischen Unterstützung sinnvoll. Dieses sollte bei einer wichtigen UN-Organisation untergebracht sein, um für eine enge Kommunikation mit den UN und Nicht-Mitgliedsländern zu sorgen.

Um die unterstützende, nicht monopolisierende Rolle der G 20 für Global Governance-Prozesse zu unterstreichen, sollten Prinzipien der Transparenz und der Rechenschaftspflichtigkeit gegenüber der internationalen Gemeinschaft besonders Gewicht besitzen. Die Effektivität, aber insbesondere die Legitimität des Handelns der G 20 wird vom Zusammenspiel mit den relevanten UN-Organisationen abhängen. Denn letztlich bleibt ein Problem der G 20, dass über 170 Staaten nicht in ihr vertreten sind. Um dieses Legitimationsproblem offensiv anzugehen, sollten die G 20 auf dem Londoner Gipfel eine UN-Reform anstoßen, um deren Handlungsfähigkeit zu verbessern – ein San Fransisco II ist notwendig. G 20 und die UN dürfen keine Gegenspieler werden, sie müssen sich wechselseitig ergänzen und gemeinsam zu einer wirksamen und legitimen Global Governance der Weltwirtschaft beitragen.

Die UN brauchen einen Modernisierungsschub
Die Rolle der Vereinten Nationen zur Mitgestaltung der Weltwirtschaft muss grundlegend überprüft werden. Auch sie ist ein Produkt der Nachkriegzeit. Die Zusammensetzung des Sicherheitsrates mit seinen Veto-Mächten und die schwache Ausprägung von UN-Organisationen, die sich mit der Weltwirtschaft beschäftigen, belegen diese Modernisierungsdefizite. Der für die globale Ökonomie zuständige ECOSOC (UN Economic and Social Council) ist in seiner derzeitigen Verfasstheit nicht zukunftsfähig. Wir unterstützen den Vorschlag der „Stiglitz Kommission“, in überschaubarer Frist einen handlungsfähigen „Global Economic Council“ einzurichten, der internationale Wirtschafts-, Sozial- und Umweltprozesse zu begleiten hätte. Dieser Rat sollte ein gemeinsames Dach für alle UN Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialorganisationen und sukzessive auch der Bretton Woods-Organisationen darstellen. Er wäre für die Organisation der Arbeitsteilung zwischen den Organisationen, die Berufung der Top-Personals sowie die Setzung und Überprüfung gemeinsamer Ziele verantwortlich. Zu klären wäre die Arbeitsteilung des „Global Economic Council“ mit der G 20.

Parallel dazu sollte die Generalversammlung eine „Charta für nachhaltige ökonomische und soziale Entwicklung“ verabschieden. Eine solches, z. B. von Kanzlerin Angela Merkel unterstütztes Rahmenwerk, sollte normative Prinzipien für die zukünftige Weltwirtschaft und Mechanismen der internationaler Kooperation zur Bearbeitung wechselseitiger ökonomischer Verwundbarkeiten festlegen. Die Charta sollte einen Abschied von dem Leitbild einer unregulierten, Shareholder Value-basierten Marktwirtschaft darstellen, die sich als verantwortungslos und selbstzerstörerisch erwiesen hat. Die UN-Generalversammlung sollte zudem die Einrichtung eines interdisziplinären „International Panel on Global Systemic Risks in the 21st Centrury“ beschließen, das nach dem Vorbild des IPCC (International Panel on Climate Change) zentrale und langfristige Systemrisiken in der globalen Ökonomie untersucht, dieses Weltwissen den internationalen Entscheidungsträgern zur Verfügung stellt und damit Anreize für Politik und Wirtschaft verbessert, Gefahren frühzeitig wahrzunehmen und präventiv zu handeln.

In unzähligen Reports sind die notwendigen UN-Reformen beschrieben. Wir erwarten vom G 20-Treffen in London Signale, das nun die Zeit gekommen ist, überholte Strukturen der UN den neuen Realitäten anzupassen.

Die Reform der Bretton Woods Organisationen
Die Bretton Woods Organisationen befinden sich in einer Glaubwürdigkeitskrise. Sie müssen zu wahrhaft globalen Organisationen werden, die in den Augen aller Mitgliedsländer legitim, fair und überparteilich handeln, also nicht den nationalen Interessen der mächtigsten Staaten gehorchen. Die Stimmenverteilung in den Steuerungsgremien beim IWF und in der Weltbank müssen rasch verändert werden, um die Einflussmöglichkeiten der armen Entwicklungsländer sowie der aufsteigenden Ökonomien zu verbessern. Die Abschaffung der US-Vetomacht, aber auch die Reduzierung der europäischen Stimmenanteile wären wichtige Schritte der Neuordnung. Zudem sollten die Chefposten beider Organisationen zukünftig, wie auch von den G 20-Finanzministern Mitte März empfohlen, nicht mehr automatisch von den USA und der EU besetzt werden, sondern Persönlichkeiten nach dem Prinzip der Leistungsfähigkeit berufen werden. Beide Organisationen müssen angesichts der umfassenden Weltwirtschaftskrise auch darauf reagieren, dass sie an konzeptioneller, strategischer und kognitiver Glaubwürdigkeit verloren haben, denn sie sind ihren Aufgaben als Frühwarnsysteme und Vordenkerorganisationen für die Entwicklung von Marktwirtschaften unter Bedingungen der Globalisierung und den Grenzen der Ökosysteme nur unzureichend gerecht geworden.

IWF-Reformen
In der gegenwärtigen globalen Finanzkrise muss der IWF eine herausragende Rolle spielen, um Zahlungsbilanzkrisen einzuhegen sowie nationale Ökonomien und deren Finanzsysteme zu stabilisieren. Die Entscheidung, die IWF-Finanzausstattung zu verdoppeln, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dringend ist die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Unabhängigkeit des IWF – in Erinnerung sind seine aus heutiger Sicht verfehlten Politiken in der Asienkrise Ende der 1990er Jahre. Es macht daher Sinn, in den Weltregionen Organisationen mit makroökonomischen Kompetenzen und Wissen zur globalen Finanzstabilität zu stärken, wie derzeit in Ostasien zu beobachten, um Wettbewerb zu schaffen und die Aufgaben des IWF zu ergänzen.

Wenn es um striktere und effektivere Koordination von Regulierungen der nationalen und internationalen Finanzmärkte geht, richten sich die Augen derzeit eher auf die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Aber es gibt keine Alternative zum IWF in den Feldern der makroökonomischen Überwachung der Weltwirtschaft und des Monitoring von Regeln zu den internationalen Kapitalflüssen. Hier muss der IWF gestärkt und gegenüber allen, den reichen wie den armen Mitgliederstaaten gleichermaßen, rechenschaftspflichtig werden. Zu diesem Zweck müssen die IWF Länderberichte und -Assessments, die für alle Mitgliedsstaaten zwingend sein sollten, Kriterien öffentlicher Transparenz entsprechen. Nur so kann der IWF glaubwürdig, fair und unabhängig als globale Organisation handeln. Zudem sollten die Frühwarn- und Risikoabschätzungskapazitäten des IWF nachhaltig verbessert werden.

Weltbank-Reformen
Die kürzlich von Weltbank-Chef Zöllick eingesetzte High Level Governance Commission, geleitet von Ernesto Zedillo, hat das Mandat, Vorschläge zur Modernisierung der Weltbank zu erarbeiten. Und Reformen sind notwendig, um die Weltbank zukunftsfähig zu machen. In der vernetzten Welt von heute, muss sich die Weltbank stärker auf globale Agenden und die Bereitstellung globaler öffentlicher Güter (wie Gesundheit, Wissen, Sicherung globaler Ökosysteme) konzentrieren, die immer mehr zur Grundlage nachhaltiger Wirtschaftsdynamik in den Entwicklungsländern werden. Zudem muss die Proliferation von zweckgebundenen Trustfunds, die die Kohärenz der Arbeit der Weltbank zunehmend unterlaufen und sich deren Aufsichtgremien entziehen, zurückgefahren und generell überprüft werden.

Weiterentwicklung der WTO
Gerade in der Weltwirtschaftkrise ist ein Abschluss der Doha-Runde der Welthandelsorganisation von herausragender Bedeutung, um das multilaterale Regelwerk zu stabilisieren, die Proliferation diskriminierender bilateraler und regionaler Freihandelsabkommen zu stoppen, die Fragmentierung des Welthandels zu verhindern und die drohende weltweite Welle des Protektionismus einzudämmen. Die WTO sollte auch ihre Aufsichtfunktion wahrnehmen und überprüfen, ob die vielen Konjunkturprogramme zur Bewältigung der Rezession protektionistische Elemente enthalten, die der Weltwirtschaft insgesamt schaden. Dabei müssen in der WTO nun den Interessen der Entwicklungsländer besonders Rechnung getragen werden, denn die Industrieländer haben sich in der Vergangenheit vor allem um Handelsreformen in den Bereichen gekümmert, in denen sie über Vorteile verfügten. Auch hier geht es also um mehr Glaubwürdigkeit, Fairness, Transparenz und Legitimität. Industrieländer und die aufstrebenden Entwicklungsländer, die dazu in der Lage sind, sollten daher den ärmsten Entwicklungsländern den zoll- und quotenfreien Zugang zu ihren Märkten unverzüglich garantieren. Zudem ist es in der Wirtschaftskrise wichtig, „Aid for Trade-Investitionen“ zu sichern und Entwicklungsländern Exportkredite und -Versicherungen zur Verfügung zu stellen, um negative Wirkungen der Finanzkrise abzufedern.

Die skizzierten Global Economic Governance-Reformen müssen schon auf dem G 20-Gipfel in London eingeleitet werden. Gelingt dies, kann die Krise zu einer Chance werden und zur Herausbildung einer stabileren und faireren Weltwirtschaftsordnung führen. Scheitern die internationalen Reform, stehen der Welt unsichere Zeiten ins Haus. Die Globalisierung könnte dann scheitern.


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23.03.09

LindaKuehhirt_Hb13_Kapitalismus

Kategorie: KW13/2009 "Kapitalismus"
Geschrieben von LindaKuehhirt um 09:15

Systeme sind voneinander abhängig
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22.03.09

TeresaSiebein_kw_13_Kapitalismus

Kategorie: KW13/2009 "Kapitalismus"
Geschrieben von MartinHannaford um 22:09

Aktion / Reaktion

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MartinHannaford_kw_13_Kapitalismus

Kategorie: KW13/2009 "Kapitalismus"
Geschrieben von MartinHannaford um 22:05

3 Konstante

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20.03.09

NikolasJanitzki_kw13_Kapitalismus

Kategorie: KW13/2009 "Kapitalismus"
Geschrieben von NikolasJanitzki um 19:04

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Gegenseitige Abhängigkeit...
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18.03.09

KW 13/2009 Der Kapitalismus neu definieren

Kategorie: Essay Texts
Geschrieben von ThomasHanke um 17:02

Zwei weit verbreitete Grundirrtümer hat die Finanzkrise erbarmungslos entlarvt. Der erste Irrtum war zu glauben, Sozialstaat und Kapitalismus seien Gegensätze. In Wahrheit sind sie gegenseitig aufeinander angewiesen. Der zweite Irrtum war zu glauben, Staat und Markt seien Gegensätze. In Wahrheit sind auch sie aufeinander angewiesen.
Wenn wir den Kapitalismus neu definieren wollen, müssen wir vor allem diese beiden Irrtümer über Bord werfen. Markt und Staat sind dann zwei Teile eines Gesamtsystems, die untereinander in vielfältigen Wechselwirkungen stehen. Beide Seiten müssen ihre Beitrag leisten, haben aber auch ihre Schwächen. Märkte sind kreativ und dymanisch, aber auch instabil – und das liegt an ihren eigenen Mechanismen und nicht nur an „Entgleisungen“ allzu „gieriger“ Manager. Staaten sind eher statisch, aber sie liefern für das Gesamtsystem die entscheidende Ressource „Stabilität“, die in Boomzeiten so selbstverständlich in Anspruch genommen wird, dass sie nicht mehr eigens ins Auge fällt.
erden.


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15.03.09

TeresaSiebein_kw_12_50erGeneration

Kategorie: KW12/2009 "50er Gerneration"
Geschrieben von teresa_siebein um 23:21

Wir sind jetzt gefragt!

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NikolasJanitzki_kw_12_50erGeneration

Kategorie: KW12/2009 "50er Gerneration"
Geschrieben von NikolasJanitzki um 20:21

Generation 50: wo geht´s lang?
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Kraftprobe der Generation um die 50
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LindaKuehhirt_KW12_50erGeneration

Kategorie: KW12/2009 "50er Gerneration"
Geschrieben von LindaKuehhirt um 20:13

DIe Fäden in der Hand....
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Auf in den Kampf
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13.03.09

Essaytext für den 16.3. - KW 12

Kategorie: Essay Texts
Geschrieben von ThomasHanke um 11:59

Hallo,

die These ist ganz prägnant: Diese Krise ist die Bewährungsprobe der Generation um 50. Sie müssen zum ersten Mal zeigen, was sie drauf haben. In der Vergangenheit mussten andere die schweren Entscheidungen treffen, jetzt stehen sie in der ersten Reihe.

Viel Spaß!

Grüße,

Thomas


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08.03.09

NikolasJanitzki_kw11_staatsschulden

Kategorie: KW11/2009 "Staatsschulden"
Geschrieben von NikolasJanitzki um 19:34

Die Zukunft kann nicht vorhergesagt werden...

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Der Klotz am Bein...


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HB11_LindaKuehhirt_Staatsschulden

Kategorie: KW11/2009 "Staatsschulden"
Geschrieben von LindaKuehhirt um 19:20

Anschwellende Staatsschuld
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Der letzte finanzielle Kraftakt?
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04.03.09

Essaytext für KW 11

Kategorie: Essay Texts
Geschrieben von ThomasHanke um 18:29

Hallo,
hier der neue Text. Streecks Hauptaussage ist, dass nicht Verstaatlichung die größte Gefahr darstelle, sondern vielmehr die anschwellende Staatsschuld: Die lasse sich auf Jahre hinaus nicht abbauen und lähme politisches Handeln.

Viele Grüße,

Thomas


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01.03.09

LindaKuehhirt_KW10_InternetNeueMendien

Kategorie: KW10/2009 "Neue Medien"
Geschrieben von LindaKuehhirt um 23:37

Wie geht man mit den neuen Medien um?
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Nikolas Janitzki_Cebit/Neue Medien

Kategorie: KW10/2009 "Neue Medien"
Geschrieben von NikolasJanitzki um 17:28

Leider war der Text plötzlich weg, hier trotzdem meine Bilder, hoffe man kann sie sehen...

Viele sind mit den neuen Medien überfordert ...
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